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Tacheles-Team will ins Hotel Adlon ziehen
Die Betreiber des von der Zwangsräumung bedrohten Berliner Kunsthauses Tacheles haben eine äußerst unkonventionelle Idee zu ihrer Rettung präsentiert

Sie wollen ins Luxushotel Adlon am Brandenburger Tor ziehen. "Uns ist klar, dass dies ein eher ungewöhnliches Ansinnen darstellt, aber diese schweren Zeiten verlangen von uns allen Opferbereitschaft und kreatives Handeln", sagte Tacheles-Vorstandsmitglied Martin Reiter. Hintergrund für das Angebot ist die bevorstehende Zwangsversteigerung des Kunsthauses nach der Insolvenz des Grundstückseigentümers, einer Tochtergesellschaft der Fundus-Gruppe.

Dem Fundus Fonds 31 gehört auch das Luxushotel Adlon. 5000 Anleger haben Berichten zufolge über den Fonds rund 220 Millionen Euro ins Adlon gesteckt. Laut Medien hat Fondsinitiator Anno August Jagdfeld bei einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung jüngst erreicht, das eine bereits für 2009 vereinbarte Mietstundung für Bars und Restaurants der Adlon Holding bis Ende 2011 verlängert wird.

Die Betreiber des Tacheles bieten nun an, in den Südflügel des Hotels zu ziehen und offerieren dafür 10.000 Euro Miete monatlich. Im Gegenzug schlagen sie vor, dass Bars und Restaurants vom Adlon ins Kunsthaus Tacheles wechseln sollen, das sich seit 1990 in der stark heruntergekommenen ehemaligen Friedrichstraßenpassage an der Oranienstraße befindet.

Das vor allem bei Touristen beliebte Kunsthaus mit Ateliers und Werkstätten zieht jährlich über 300.000 Besucher an. Der Trägerverein soll jetzt eine Monatsmiete von 17.000 Euro zahlen, was für ihn nach eigenen Angaben zu viel ist.

"Wir denken, dass die für diese 'Ruine' überhöhte Miete an diesem Ort von der Adlon Holding aufgebracht werden könnte", sagte Reiter. Zumindest zu Beginn des Mietverhältnisses könnte das Unternehmen von den Besucherströmen des "ehemaligen" Kunsthauses profitieren. Sein "selbstloses Angebot" versteht der Verein nach eigenen Angaben, als einen Appell, die "Krise" gemeinsam zu meistern.
Tacheles-Team will ins Hotel Adlon ziehen
Die Betreiber des von der Zwangsräumung bedrohten Berliner Kunsthauses Tacheles haben eine äußerst unkonventionelle Idee zu ihrer Rettung präsentiert

Sie wollen ins Luxushotel Adlon am Brandenburger Tor ziehen.
Die Betreiber des von der Zwangsräumung bedrohten Berliner Kunsthauses Tacheles haben eine äußerst unkonventionelle Idee zu ihrer Rettung präsentiert

Sie wollen ins Luxushotel Adlon am Brandenburger Tor ziehen. "Uns ist klar, dass dies ein eher ungewöhnliches Ansinnen darstellt, aber diese schweren Zeiten verlangen von uns allen Opferbereitschaft und kreatives Handeln", sagte Tacheles-Vorstandsmitglied Martin Reiter. Hintergrund für das Angebot ist die bevorstehende Zwangsversteigerung des Kunsthauses nach der Insolvenz des Grundstückseigentümers, einer Tochtergesellschaft der Fundus-Gruppe.

Dem Fundus Fonds 31 gehört auch das Luxushotel Adlon. 5000 Anleger haben Berichten zufolge über den Fonds rund 220 Millionen Euro ins Adlon gesteckt. Laut Medien hat Fondsinitiator Anno August Jagdfeld bei einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung jüngst erreicht, das eine bereits für 2009 vereinbarte Mietstundung für Bars und Restaurants der Adlon Holding bis Ende 2011 verlängert wird.

Die Betreiber des Tacheles bieten nun an, in den Südflügel des Hotels zu ziehen und offerieren dafür 10.000 Euro Miete monatlich. Im Gegenzug schlagen sie vor, dass Bars und Restaurants vom Adlon ins Kunsthaus Tacheles wechseln sollen, das sich seit 1990 in der stark heruntergekommenen ehemaligen Friedrichstraßenpassage an der Oranienstraße befindet.

Das vor allem bei Touristen beliebte Kunsthaus mit Ateliers und Werkstätten zieht jährlich über 300.000 Besucher an. Der Trägerverein soll jetzt eine Monatsmiete von 17.000 Euro zahlen, was für ihn nach eigenen Angaben zu viel ist.

"Wir denken, dass die für diese 'Ruine' überhöhte Miete an diesem Ort von der Adlon Holding aufgebracht werden könnte", sagte Reiter. Zumindest zu Beginn des Mietverhältnisses könnte das Unternehmen von den Besucherströmen des "ehemaligen" Kunsthauses profitieren. Sein "selbstloses Angebot" versteht der Verein nach eigenen Angaben, als einen Appell, die "Krise" gemeinsam zu meistern.

Der Tagesspiegel, [19.03.2010]

 
GRENANDER AWARD 2010
Preisverleihung im Berliner Rathaus

Die Gewinner des diesjährigen Grenander Awards stehen fest.
Preisverleihung im Berliner Rathaus

Die Gewinner des diesjährigen Grenander Awards stehen fest. Die AG City zeichnet jährlich in den Kategorien Dienstleistung, Gastronomie, Handel und Hotellerie die servicefreundlichsten Unternehmen Berlins aus.

Die begehrten Porzellan-Skulpturen aus dem Hause der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin werden feierlich am 23. März 2010 im Berliner Rathaus den Preisträgern übergeben.

Auch in diesem Jahr werden zwei Sozialprojekte durch die Berliner Wasserbetriebe und die Berliner Stadtreinigung prämiert. Das Hospiz „Sonnenhof“ und das Projekt Kinderküche von "Einhorn gGmbH" werden vom Allianz Kinderhilfsfonds Berlin / Leipzig e. V. mit jeweils 5000 Euro unterstützt.

Hinweis: Einlass nur für geladene Gäste!
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der AG City!

 
Duftstars 2010 - Publikumspreise
Deutschland wählt die Lieblingsdüfte des Jahres

Im Rahmen einer glamourösen Gala verleiht die Fragrance Foundation Deutschland am 7. Mai in der Berliner Event Location "The Station" die DUFTSTARS 2010.
Deutschland wählt die Lieblingsdüfte des Jahres

Im Rahmen einer glamourösen Gala verleiht die Fragrance Foundation Deutschland am 7. Mai in der Berliner Event Location "The Station" die DUFTSTARS 2010. Moderator des Abends ist der Schauspieler Jan Josef Liefers.

"Die DUFTSTARS sind ein absoluter Top-Event", so Martin Ruppmann, Geschäftsführer der Fragrance Foundation Deutschland und des VKEKosmetikverbands. "Von daher freuen wir uns sehr, für die DUFTSTARS 2010 einen absoluten Top-Moderator gewonnen zu haben: Jan Josef Liefers gehört nicht nur zu den besten Schauspielern Deutschlands. Mit seiner sehr sympathischen Form des Selbstbewusstseins, seinem vielseitigen künstlerischen Engagement und einem eigenen Sinn für Stil ist er für uns die optimale Besetzung für die diesjährige DUFTSTARSVerleihung."

Bei den DUFTSTARS 2010 werden Duftkreationen in den vier Kategorien "Klassiker", "Exklusiv", "Lifestyle" und "Prestige" ausgezeichnet. Darüber hinaus stehen zwölf Parfum-Neuheiten bei Vergabe der Publikumspreise zur Wahl. Hier sind es die Verbraucherinnen und Verbraucher selbst, die jeweils nach Damen- und Herrenduft unterteilt, die Sieger in den Bereichen "Prestige" und "Lifestyle" bestimmen.

Für die Gewinner der Publikumspreise kann ab heute per Stimmkarte direkt in den Parfümerien abgestimmt werden.
Auch in der Galeria Kaufhof am Alex können die Kunden ihre Stimme abgeben und gewinnen.

Unter www.duftstars.de und www.energy.de besteht überdies die Möglichkeit, online abzustimmen. Hinzu kommt, dass in zahlreichen Beauty-, Lifestyle- und Publikumsmagazinen ebenfalls per Anzeige zum Voting aufgerufen wird.

In jedem Fall lohnt sich die Teilnahme an der Abstimmung, denn zu gewinnen gibt es ein VIP-Wochenende für zwei Personen in Berlin – inklusive Anreise, Übernachtung, Besuch der DUFTSTARS 2010 sowie 1.000 Euro Taschengeld.

 

 
Die Betreiber des von der Zwangsräumung bedrohten Berliner Kunsthauses Tacheles haben eine äußerst unkonventionelle Idee zu ihrer Rettung präsentiert

Sie wollen ins Luxushotel Adlon am Brandenburger Tor ziehen. "Uns ist klar, dass dies ein eher ungewöhnliches Ansinnen darstellt, aber diese schweren Zeiten verlangen von uns allen Opferbereitschaft und kreatives Handeln", sagte Tacheles-Vorstandsmitglied Martin Reiter. Hintergrund für das Angebot ist die bevorstehende Zwangsversteigerung des Kunsthauses nach der Insolvenz des Grundstückseigentümers, einer Tochtergesellschaft der Fundus-Gruppe.

Dem Fundus Fonds 31 gehört auch das Luxushotel Adlon. 5000 Anleger haben Berichten zufolge über den Fonds rund 220 Millionen Euro ins Adlon gesteckt. Laut Medien hat Fondsinitiator Anno August Jagdfeld bei einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung jüngst erreicht, das eine bereits für 2009 vereinbarte Mietstundung für Bars und Restaurants der Adlon Holding bis Ende 2011 verlängert wird.

Die Betreiber des Tacheles bieten nun an, in den Südflügel des Hotels zu ziehen und offerieren dafür 10.000 Euro Miete monatlich. Im Gegenzug schlagen sie vor, dass Bars und Restaurants vom Adlon ins Kunsthaus Tacheles wechseln sollen, das sich seit 1990 in der stark heruntergekommenen ehemaligen Friedrichstraßenpassage an der Oranienstraße befindet.

Das vor allem bei Touristen beliebte Kunsthaus mit Ateliers und Werkstätten zieht jährlich über 300.000 Besucher an. Der Trägerverein soll jetzt eine Monatsmiete von 17.000 Euro zahlen, was für ihn nach eigenen Angaben zu viel ist.

"Wir denken, dass die für diese 'Ruine' überhöhte Miete an diesem Ort von der Adlon Holding aufgebracht werden könnte", sagte Reiter. Zumindest zu Beginn des Mietverhältnisses könnte das Unternehmen von den Besucherströmen des "ehemaligen" Kunsthauses profitieren. Sein "selbstloses Angebot" versteht der Verein nach eigenen Angaben, als einen Appell, die "Krise" gemeinsam zu meistern.

Der Tagesspiegel, [19.03.2010]

 
Preisverleihung im Berliner Rathaus

Die Gewinner des diesjährigen Grenander Awards stehen fest. Die AG City zeichnet jährlich in den Kategorien Dienstleistung, Gastronomie, Handel und Hotellerie die servicefreundlichsten Unternehmen Berlins aus.

Die begehrten Porzellan-Skulpturen aus dem Hause der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin werden feierlich am 23. März 2010 im Berliner Rathaus den Preisträgern übergeben.

Auch in diesem Jahr werden zwei Sozialprojekte durch die Berliner Wasserbetriebe und die Berliner Stadtreinigung prämiert. Das Hospiz „Sonnenhof“ und das Projekt Kinderküche von "Einhorn gGmbH" werden vom Allianz Kinderhilfsfonds Berlin / Leipzig e. V. mit jeweils 5000 Euro unterstützt.

Hinweis: Einlass nur für geladene Gäste!
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der AG City!

 
Deutschland wählt die Lieblingsdüfte des Jahres

Im Rahmen einer glamourösen Gala verleiht die Fragrance Foundation Deutschland am 7. Mai in der Berliner Event Location "The Station" die DUFTSTARS 2010. Moderator des Abends ist der Schauspieler Jan Josef Liefers.

"Die DUFTSTARS sind ein absoluter Top-Event", so Martin Ruppmann, Geschäftsführer der Fragrance Foundation Deutschland und des VKEKosmetikverbands. "Von daher freuen wir uns sehr, für die DUFTSTARS 2010 einen absoluten Top-Moderator gewonnen zu haben: Jan Josef Liefers gehört nicht nur zu den besten Schauspielern Deutschlands. Mit seiner sehr sympathischen Form des Selbstbewusstseins, seinem vielseitigen künstlerischen Engagement und einem eigenen Sinn für Stil ist er für uns die optimale Besetzung für die diesjährige DUFTSTARSVerleihung."

Bei den DUFTSTARS 2010 werden Duftkreationen in den vier Kategorien "Klassiker", "Exklusiv", "Lifestyle" und "Prestige" ausgezeichnet. Darüber hinaus stehen zwölf Parfum-Neuheiten bei Vergabe der Publikumspreise zur Wahl. Hier sind es die Verbraucherinnen und Verbraucher selbst, die jeweils nach Damen- und Herrenduft unterteilt, die Sieger in den Bereichen "Prestige" und "Lifestyle" bestimmen.

Für die Gewinner der Publikumspreise kann ab heute per Stimmkarte direkt in den Parfümerien abgestimmt werden.
Auch in der Galeria Kaufhof am Alex können die Kunden ihre Stimme abgeben und gewinnen.

Unter www.duftstars.de und www.energy.de besteht überdies die Möglichkeit, online abzustimmen. Hinzu kommt, dass in zahlreichen Beauty-, Lifestyle- und Publikumsmagazinen ebenfalls per Anzeige zum Voting aufgerufen wird.

In jedem Fall lohnt sich die Teilnahme an der Abstimmung, denn zu gewinnen gibt es ein VIP-Wochenende für zwei Personen in Berlin – inklusive Anreise, Übernachtung, Besuch der DUFTSTARS 2010 sowie 1.000 Euro Taschengeld.

 
Die Hochzeitsschau mit erstklassigen Partnern und kreativen Tipps und Trends rund um das Thema Heiraten im Saal Senator im Ellington Hotel

Unsere Partner stellen Ihr Angebot vor und das reicht von Brautmoden, Blumendekoration, Musik über Essen und Trinken bis hin zu Hochzeitsfahrzeugen. Zukünftige Brautpaare können sich hier ausführlich über die Angebote informieren und mit den Ausstellern direkt ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist für die Besucher kostenfrei.

Öffnungszeiten:
Samstag, 27. März, 12.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 28. März, 12.00 bis 17.00 Uhr

http://www.ellington-hotel.com/de/Eventkalender.html

 
Im Hotelparkrestaurant Hopfen & Malz im Ibis Berlin Potsdamer Platz

Es gibt nur drei Gewinner: Denjenigen, der sich selbst herausfordert, denjenigen, der als erster die Ziellinie überquert, und denjenigen, der das Rennen zu Ende läuft.

Zu diesem Anlass bereitet Ihnen das Hotelparkrestaurant Hopfen & Malz im Ibis Berlin Potsdamer Platz am 27.03.2010 ein Pastabuffet in der Zeit von 18:00 – 22:30 Uhr zum Preis von 11,90 € pro Person zu.

Buffet "Pasta"

Suppe

Tomatensuppe

kalte Speisen

knackige Blattsalate mit verschiedenen Dressings

warme Speisen

4 Sorten Pasta

4 verschiedene Saucen

Dessert

Obstsalat

Brotauswahl und Butter

Reservieren Sie rechtzeitig

Sven Gontek und sein Team freuen sich auf Ihren Besuch.

 
Am 19. und 20. März ist "Tag der Macarons"

Erstmalig feiern in Berlin die Galeries Lafayette und der renommierte französische Pâtissier Frédéric Cassel, Präsident der internationalen Vereinigung Relais Dessert, zusammen mit dem Hôtel Concorde Berlin am 19. und 20. März 2010 den französischen "Jour du Macaron", den internationalen Tag der Macarons.

Dieses farbenfrohe Gourmet-Fest rund um das Macaron, das den Frühlingsanfang einläutet und gleichzeitig einem guten Zweck dient, findet seit fünf Jahren in ganz Frankreich statt. Ins Leben gerufen wurde diese typisch
französische Initiative auf Initiative von Pierre Hermé von der Vereinigung Relais Desserts, der Elite der französischen Pâtissiers. Ein Teil der Einnahmen des Jour du Macaron wird einer wohltätigen Einrichtung gespendet. www.jourdumacaron.com

Macarons sind eine kleine, runde und süße französische Köstlichkeit, zart schmelzend und knusprig zugleich, gefüllt mit einer Sahnecreme (Ganache oder "Pariser Creme"). Wie in der Modewelt präsentiert Frédéric Cassel halbjährlich
eine neue Macarons-Kollektion und überrascht jeden Monat seine Kunden mit einer neuen Geschmacksrichtung.

Die Galeries Lafayette in der Friedrichstraße bieten anlässlich des "Jour du Macaron" am 19. und 20. März 2010 alle Macarons von Frédéric Cassel in den aktuellen Geschmacksrichtungen
(Bitterschokolade, Vanille, Kaffee, Karamell, Zitrone, Himbeere, Pistazie, Rose und Nuss) zu einem Preis von 1,40 Euro an und spenden 0,40 € pro verkauftem Macaron an die "Arche",
christliches Kinder- und Jugendwerk e.V. in Berlin.

Für den "Jour du Macaron" bietet das Hôtel Concorde Berlin eine spezielle Französische Tea Time an, die drei Macarons aus der hoteleigenen Pâtisserie sowie ein Kännchen Tee nach Wahl beinhaltet.
Das französische Luxushotel am Kurfürstendamm gehört zu den wenigen Adressen in Berlin, wo Macarons in Handarbeit selbst hergestellt werden. Die Tea Time kostet 12,50 € pro Person,
wovon 3,- Euro an die "Arche", christliches Kinder- und Jugendwerk e.V. gehen.

Galeries Lafayette Berlin
Gourmetabteilung im Untergeschoß
Friedrichstrasse 76-78
10117 Berlin

Fr. 19. und Sa. 20. März von 10 bis 20 Uhr
Preis: jedes Macaron kostet 1,40 €– davon wird 0,40 € gespendet


Tea Time "Jour du Macaron"
im Hôtel Concorde Berlin
Augsburger Straße 41
10789 Berlin

Fr. 19. und Sa. 20. März von 15 bis 18 Uhr
Preis:12,50 € pro Person

Reservierung erbeten unter: (030) 800 999 – 0
www.concorde-hotels.com/concordeberlin

Foto: Studio des Fleurs

 
In Richtung Alexanderplatz geht auf der Ost-West-Achse gar nichts mehr

Berlins Autofahrer haben derzeit wenig zu lachen: Erst ließ der Winter immer tiefere Löcher im Asphalt klaffen, und nun legt auch noch eine Baustelle eine Hauptverkehrsader der Stadt teilweise lahm: die Leipziger Straße. Ab diesen Montag, Punkt 9 Uhr, wird diese wichtige Ost-West-Achse in Mitte im Bereich der Friedrichstraße bis Mitte Juni partiell gesperrt.

Über drei Monate lang gibt es für Autofahrer in Richtung Alexanderplatz zwischen Mauer- und Charlottenstraße kein Durchkommen. Die Umleitung führt über Mauer-, Krausen- und Charlottenstraße. Alle drei werden für die Dauer der Bauarbeiten zu Einbahnstraßen. Von der Sperrung ist auch die Friedrichstraße betroffen: Sie wird an beiden Enden zur Leipziger Straße zur Sackgasse. Das Abbiegen von der Friedrichstraße in die Leipziger Straße ist damit aus keiner Richtung möglich.

Richtung Potsdamer Platz rollt der Verkehr fast wie gehabt, die Autofahrer müssen sich nur auf kleine Änderungen einstellen. Die zwei Fahrspuren auf der Leipziger Straße bleiben erhalten, werden allerdings auf die andere Straßenseite verlegt. In die Friedrichstraße abbiegen können die Autos deswegen nur nach links in Richtung Hallesches Tor.

Zu dem Engpass zwischen Mauer- und Charlottenstraße kommt es wegen verschiedener Bauarbeiten. Die BVG dichtet in diesem Bereich die marode Tunneldecke der Linie U2 ab, das Bezirksamt Mitte saniert die Fahrbahn, die Wasserbetriebe flicken ihre Leitungen. Die Baustelle soll bis zum 18. Juni verschwunden sein, teilte Mittes Stadtrat für Stadtentwicklung, Ephraim Gothe, mit. Vor allem im Berufsverkehr rechnen Verkehrsexperten mit Staus rund um die Engstelle. Bis zu 42 000 Autos fahren täglich über die Leipziger Straße, die seit der Wiedervereinigung eine der Hauptverbindungsstraßen Berlins ist.

Die Leipziger Straße ist nicht der einzige Ort, der die Gelassenheit der Berliner Autofahrer herausfordert. Bis Jahresende nervt sie die Baustelle am Wittenbergplatz in Schöneberg, wo die BVG den U-Bahntunnel saniert. In Mitte ist die Wilhelmstraße zwischen Unter den Linden und Dorotheenstraße bis November gesperrt, weil der Bund einen Verbindungstunnel für Bundestagsgebäude baut. Weitere Großbaustellen, die den Verkehr behindern, sind in Sicht. Später im Jahr soll mit der Verbindung der U-Bahn-Linien U5 und U55 („Kanzler-U-Bahn“) zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz begonnen werden. Dabei bekommen Schlossplatz und Rotes Rathaus je eine U-Bahnstation.

Der Tagesspiegel, [15.03.2010]

 
Fashion Pop Up geht vom 25. März – 3. April 2010 erfolgreich in die dritte Runde

Auch in diesem Jahr wird ALEXA, das Shopping- und Freizeitcenter direkt am Alexanderplatz, wieder zum Laufsteg: Vom 25. März bis 3. April 2010 präsentiert das Modeevent Fashion Pop Up aktuelle Kreationen namhafter Designer und international renommierte Fashionlabels. Mit dabei sind Modelle von "Pony Maedchen", "Konstantin Miro", "Lazo creativ/Lazó Denim", "Lotta Heart", "Undine Fashion Art", "ST Moda", "Meet Lillith", Wonderful", "Kids Rock" und "N2". Von frecher Kindermode über extravagante Abendroben, bis hin zum angesagten Pin up-Style aus den 40er und 50er Jahren ist alles dabei.

Für Corsagen-Liebhaber bietet das diesjährige Modeevent ein besonderes Bonbon. Mit "Corsage to Go" ist es nun erstmals möglich, individuelle Corsagen morgens in Auftrag zu geben und diese am gleichen Abend mit nach Hause zu nehmen.

Wem Designermode zu extravagant ist, dem bieten die Fashion Shows der großen und kleinen Modelabel im ALEXA Inspiration für das passende Sommeroutfit. Wer sich daraufhin gleich neu einkleiden möchte, der kann das Dank der Vielfalt im ALEXA gleich bei einem ausgiebigen Shoppingbummel vor Ort tun.

Fashion Pop up vom 25. März – 3. April 2010 im ALEXA

25. März - 03. April Designer-Ausstellung und Pop up Stores / Rituals Make-up Bar

28. März – 01. April Corsagen to Go - morgens bestellen und abends abholen

25. März Fashion Shows: 16.00 Uhr / 17.00 Uhr / 19.00 Uhr / 20.00 Uhr

26. März Fashion Shows: 16.00 Uhr / 17.00 Uhr / 19.00 Uhr / 20.00 Uhr

27. März Fashion Shows: 15.00 Uhr / 16.30 Uhr / 18.00 Uhr / 19.30 Uhr

29. März Foto-Shooting UNDINE Art-Fashion

30. März Foto-Shooting Konstantin Miro und Lazó creativ

01. April Fashion Shows: 16.00 Uhr / 17.00 Uhr / 19.00 Uhr / 20.00 Uhr

03. April Fashion Shows mit Designer Kollektionen 14.00 Uhr / 17.00 Uhr

Alle Shows finden im Erdgeschoss des ALEXA auf dem "Metropolis Court" statt

 
Am Hauptbahnhof entsteht bis 2012 ein Hotel – das dritte

Der Berliner Hotelmarkt ist gesättigt – daran zweifeln weder Branchenexperten noch die Banken, die neue Projekte mit äußerster Zurückhaltung begleiten. Dennoch drängen immer wieder neue ehrgeizige Betreiber in die Stadt. Neuestes Beispiel: Hauptbahnhof. Dort hat die Arabella-Starwood-Gruppe jetzt den Pachtvertrag für ein Haus der Marke Sheraton unterzeichnet, die bisher in Berlin nicht vertreten war. Neben 464 Zimmern wird das aus zwei Baukörpern bestehende Projekt auch ein Konferenzzentrum und Einzelhandelsflächen umfassen, und ein „Skywalk“ soll das Hotel direkt mit dem Hauptbahnhof verbinden. Die Fertigstellung ist für 2012 vorgesehen.

Arabella-Starwood-Chef Wolfgang Neumann sagt zur Begründung seines Wagemuts, was alle Hotelinvestoren sagen: Berlin sei eines der wichtigsten Tagungs- und Kongressziele in Europa, es biete enorme Möglichkeiten für weitere touristische Expansion und zeichne sich durch kontinuierlich wachsende Nachfrage aus. Das ist das Prinzip Hoffnung in Reinkultur. Denn zum Jahresende 2009 verfügte Berlin über rund 100 000 Hotelbetten, weitere 15 000 sind im Bau oder zumindest in konkreter Planung. Sollten sie alle auskömmlich gefüllt werden, müsste Berlin seinen touristischen Erfolgskurs mit Nachdruck fortsetzen und statt rund 19 Millionen Übernachtungen (2009) in drei Jahren etwa 25 Millionen pro Jahr schaffen, ein anspruchsvolles Unternehmen. Und selbst ausgebuchte Zimmer garantieren nicht, dass die erzielten Preise auch schon auskömmlich sind.

Interessant für Investoren ist vor allem die gesamte Innenstadt. Auch der Kurfürstendamm wird nicht vernachlässigt: Gegenwärtig verhandeln Bauherr und Bezirk über einen Neubau im Dreieck zwischen Wilmersdorfer und Lewishamstraße, nachdem die letzten Mieter der alten Gebäude teuer abgefunden wurden. Dort sollen je ein Ibis– und ein Etap- Hotel der Accor-Gruppe entstehen, zwei Häuser der preisgünstigen Budget-Kategorie. Baureife Pläne liegen vor, aber Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler lehnt den aktuellen Entwurf wegen der 87-prozentigen Versiegelung des Areals ab.

In den letzten Jahren hat sich in Berlin vor allem die Zahl der Budget-Hotels erhöht. Motel One hat zwei Häuser an der Urania und in der Paulstraße in Tiergarten eröffnet, ein weiteres Haus folgt Ende 2010 am Spittelmarkt und eines 2011 gegenüber vom Hauptbahnhof – dort gibt es dann mit dem Meininger und Sheraton drei Hotels. Am Montag erst öffnete das Easy-Hotel am Rosenthaler Platz in Mitte. Doch auch in der Business- und der Luxuskategorie ist der Boom nicht zum Erliegen gekommen. Noch in diesem Jahr wird das Scandic Potsdamer Platz mit 565 Zimmern eröffnet. Und auch eine in Berlin auffällig rare Hotelart, das kleine Boutique-Hotel der Luxusklasse, wird sich 2010 zeigen, und zwar in Gestalt des Fünf-Sterne-Projekts „Das Stue“ in der ehemaligen Dänischen Gesandtschaft in Tiergarten – die Investoren aus Spanien und Andorra meinen, eine Marktlücke erkannt zu haben.

Die NH-Gruppe plant ein Design-Hotel am Osthafen, in der Alexanderstraße entsteht ein 250-Zimmer-Haus, am Rosenthaler Platz ein 145-Zimmer-„All Seasons“, und die riesige Baulücke am Anhalter Bahnhof soll ebenfalls mit Hotelbetten gefüllt werden. Kein Grund zur Entspannung also. Die Betreiber der vorhandenen Hotels waren auch nur kurz erleichtert, als jüngst ein Projekt aufgeschoben wurde: Dem „Barcelona“ am Alex haben die Banken den Geldhahn zugedreht.

Der Tagesspiegel, [10.03.2010]; Simulation: Promo

 
Berliner Hoteliers blicken auf einen erfolgreichen Start ins neue Jahr zurück

Trotz der Minusgrade kamen im Januar mehr Touristen als im Vorjahresmonat. Italiener und Franzosen besuchen die Hauptstadt besonders häufig. Insgesamt meldeten die Beherbergungsstätten in der Hauptstadt rund 527.500 neu angekommene Gäste, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Das sind 13,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Übernachtungen stieg nach vorläufigen Berechnungen um 16,7 Prozent auf fast 1,2 Millionen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb mit 2,2 Tagen unverändert.

Besucher aus dem Ausland ( 16,8 Prozent) waren den Statistikern zufolge stärker am Wachstum beteiligt als Gäste aus dem Inland ( 12,7 Prozent). Besonders aus Italien ( 44,8 Prozent) und aus Frankreich ( 41 Prozent) kamen deutlich mehr Touristen als vor einem Jahr.

Im Januar waren in Berlin 722 Beherbergungsstätten geöffnet, 66 mehr als ein Jahr zuvor. Zusammen boten sie 109.600 Betten an, 12,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 34,4 Prozent.

Die Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) sprach von den „besten Januar-Tourismuszahlen aller Zeiten“. BTM-Chef Burkhard Kieker sagte, einerseits übe Berlin als Trendstadt „weiterhin eine große Magnetwirkung“ aus. Andererseits habe auch die Modewoche „Bread & Butter“ im Januar einen erheblichen Teil dazu beigetragen.

Der Tagesspiegel, [10.03.2010]

 

 
Gemeinsam mit Siniša Petrović wird der 34-Jährige den gefühlvollen Balletttanz um Abweisung und erotische Anziehung darstellen

Für alle Ballettgenießer hält der FriedrichstadtPalast ab Dienstag, 16. März 2010, ein echtes Highlight bereit: Ronald Savkovic, erster Solist und Stargast der Staatsoper Unter den Linden Berlin, tanzt bis 30. März das ausdrucksvolle Männer-Pas-de-Deux bei "Qi – Berlins größte Show".

Gemeinsam mit Siniša Petrović, Tänzer der Ballettcompagnie an der Friedrichstraße 107, wird der 34-Jährige den gefühlvollen Balletttanz um Abweisung und erotische Anziehung darstellen, den er im Sommer für Europas größten und modernsten Show-Palast choreographiert hatte.

Für Dr. Berndt Schmidt, Intendant, und Alexandra Georgieva, Ballettdirektorin des FriedrichstadtPalastes, stellt dies einen besonderen Meilenstein in der Laufzeit von Qi dar. Dr. Berndt Schmidt: "Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich nur daran denke, dass diese höchst seltene Tanzkombination mit der Staatsoper am Palast nach Jahrzehnten wieder einmal möglich ist. An diesen elf Abenden verschmelzen - im wahrsten Sinne des Wortes - mit den Körpern dieser beiden Männer die ernste und die leichte Unterhaltung. Das ist ein absoluter Leckerbissen für Ballettgenießer."

 
Vom 12. März bis zum 10. April 2010 in den Galeries Lafayette

In diesem Frühjahr wollen die Galeries Lafayette Sie auf eine Entdeckungsreise zu den talentierten jungen Winzern Frankreichs mitnehmen. Diese Winzer repräsentieren mit ihren neuen Ideen und ihrer neuen Sichtweise auf das Jahrtausende alte Getränk WEIN die Zukunft Frankreichs: Die Sorgfalt, die Präzision und die Erfahrung, die sie dabei walten lassen, sind das Ergebnis ihrer Leidenschaft und ihrer festen Verankerung in der lebendigen Tradition.

Ihr Streben nach Qualität zeigt sich in ihrem tiefen Respekt für das Terroir. Die obersten Ziele ihrer Arbeit sind die Suche nach Authentizität und das Tei len dieser Leidenschaft mit anderen Weinliebhabern. Seit mehr als einem Jahrhundert erzeugen die Häuser in der Roussi llon-Domaine Puig Parahy und der Languedoc-Domaine la Tour Boisée herausragende Weine.

Entdecken Sie die Komplexität, die Eleganz, das Kraftvolle, aber auch die Feinheit dieser Weine in unserem Festival des Vins Frühjahr/Sommer 2010.

A votre santé im Namen der "équipe des vins" des Lafayette Gourmet.

 

 
Die historische Kuppel auf dem Humboldt-Forum steht erneut zur Disposition

Braucht das wiederzuerrichtende Berliner Schloss eine Kuppel? Oder geht es nicht auch mit einer abgespeckten Version, deren Vollendung späteren Generationen überlassen wird? Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) hatte vor einer Woche im Tagesspiegel bezweifelt, dass die Spenden ausreichen würden, um eine historische Kuppel zu bauen, nachdem von den 80 Millionen Euro, die der Förderverein Berliner Schloss zugesagt hat, erst eine Million gesammelt sei.

Das Schloss, ab 1700 durch Andreas Schlüter und später Eosander von Göthe ausgebaut, kam fast 150 Jahre ohne Kuppel aus. Friedrich August Stüler fügte sie erst Mitte des 19. Jahrhunderts hinzu, um der gewaltigen Baumasse eine Richtung und einen Abschluss zu geben. Der Bundestag hat 2002 festgelegt, dass drei der vier historischen Fassaden wiedererrichtet werden müssen, eine Kuppel jedoch nur als „wünschenswerte Möglichkeit“ bezeichnet. Allerdings war die Kuppel fester Bestandteil des Entwurfs von Franco Stella, der 2008 – ebenfalls vom Bundestag – als Wettbewerbssieger gekrönt wurde.

In dem Gesamtetat für das Projekt von 552 Millionen Euro sind sieben Millionen fest vorgesehen für das tragende Gerüst der Kuppel, die in der Vollversion allerdings 15 Millionen kosten würde. Die Differenz müsste vermutlich durch die Spenden bezahlt werden, was allerdings so nirgendwo festgelegt ist. Die Bauherrin, die 2009 gegründete „Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum“, sagt jedenfalls, dass nach aktuellem Stand nur eine kleine Kuppel möglich wäre, die das historische Vorbild höchstens zitiert.

Wilhelm von Boddien, Geschäftsführer des Fördervereins, ist zuversichtlich, dass die Spenden erst nach Baubeginn so richtig fließen werden. Bereits jetzt hätte sein Verein deutlich mehr als eine Million Euro gesammelt, nämlich zwölf Millionen, von denen allerdings erst eine Million an die Stiftung übergeben worden sei. „Peter Ramsauer war falsch informiert, aber ich mache ihm keinen Vorwurf, er ist ja eigentlich für Verkehr zuständig“, so von Boddien.

Dem Berliner Bundestagsabgeordneten Wolfgang Wieland (Grüne) zufolge gibt es im Parlament eine Mehrheit für die Kuppel: „Viele Abgeordnete sind inzwischen auch mental in Berlin zu Hause und haben sich die Hauptstadt angeeignet“, so Wieland. Dass die meisten von ihnen lieber acht Kilometer Autobahn statt einer Kuppel hätten, wie Ramsauer behauptet, hält er für „nicht zutreffend und außerdem einen Rückfall ins Denken der 60er Jahre.“ Allerdings teile er Ramsauers Skepsis, was den Spendenfluss angeht. Monika Grütters (CDU), Vorsitzende des Kulturausschusses, plädiert für eine vollständige Kuppel: „Wir sollten sie auf jeden Fall bauen. Die Kuppel prägt den Charakter des ganzen Schlosses, und wir sehen ja am Dach des Hauptbahnhofs, dass eine Sparversion schnell zur Dauereinrichtung werden kann.“ Einer so großartigen Idee wie der Präsentation außereuropäischer Kulturen auf dem zentralen Platz der Republik dürfe man keine kleingeistige äußere Gestalt geben.

Pro
Beim Kölner Dom hat es nach der Grundsteinlegung 1248 über 600 Jahre gedauert, bis er fertig gebaut war. So kann man es natürlich auch mit dem Berliner Stadtschloss halten. Erst skizzieren wir architektonisch den Grundriss, ohne barocke Kuppel und Fassade. Je nach Finanzlage wird im Laufe der Jahrzehnte (Jahrhunderte?) das eine oder andere angebaut. Angesichts des Schuldenbergs der Republik ist absehbar, dass dies ein Projekt mit Ewigkeitswert wird. Irgendwie reizvoll, der Gedanke, aber nicht im Sinne des Erfinders. Der Wille des Bundestags war eindeutig, das Stadtschloss in historischer Form, wenn auch nicht originalgetreu wiederaufzubauen. Ein Neubau war eben nicht gewollt, und deshalb macht sich der Bund nicht nur unglaubwürdig, sondern auch lächerlich, im Herzen der Republik einen Kasten hinzusetzen, in dem das Alte nicht erkennbar wird, der aber auch nichts wirklich Neues ist. Die Kuppel war, da helfen keine Ausflüchte, das Wahrzeichen des Schlosses, ein Kernbestandteil seiner Architektur. Das kann man nicht weglassen oder durch einen Billigersatz andeuten. Das wäre genauso peinlich, wie nach vielen Jahren international beachteter Planungen für die Mitte der Hauptstadt aus finanziellen Gründen den Rollrasen liegen zu lassen. Wahrhaftig ein Armutszeugnis.
Ulrich Zawatka-Gerlach


Contra
Nein, es ist kein Geld für die Kuppel da. Gewiss, in das Budget wurden ein paar Milliönchen eingestellt. Aber die reichen nur für eine Kuppel „light“. Das ist so geschmacklos wie entrahmter Joghurt mit Kunstaroma und Süßstoff. Die Planer sagen es so: „Im Budget ist eine vereinfachte Kuppel enthalten, die die Umrisse der historischen Kuppel nachvollzieht.“ Wir werden also nachvollziehen können, wie eine Kuppel wäre, wenn man sie gebaut hätte. Virtuos virtuell, könnte man höhnen, wenn die Sache nicht so ernst wäre. Denn eines ist klar: Wenn der Beton-Ornat ohne Ornamente erst mal draufsitzt, dann wird ihn niemand mehr abreißen. Die Schlossgegner würden dann triumphieren über den Anblick im Herzen der Stadt. Also bitte: Baut das Schloss oben ohne! Denn die Blöße, die sich Bund und Länder damit geben, würde den Druck auf die Spendenbereitschaft erhöhen. Sehr bald wäre dann das Geld da für ein würdiges, ein vollständiges Schloss mit historischer Kuppel. Technisch ist ein Schloss-Bau in Etappen kein Problem. Warum also nicht die Vollendung des Werks künftigen Generationen überlassen? „Die Unvollendete“ ist schließlich auch nur deshalb so großartig, weil Franz Schubert sie von Anfang an groß dachte. Aber im Gegensatz zu der Sinfonie ließe sich das unvollendete Schloss vollenden.
Ralf Schönball

Der Tagesspiegel, [07.03.2010]

 
Osterbrunch am 4. April und 3-Gang Ostermenü vom 3. bis 5. April

Genießen Sie das Osterfest mit Freunden oder Ihrer Familie beim Brunch mit Live-Musik. Alle kleinen Gäste sind zum Eierbemalen und zur Ostereiersuche eingeladen.

Osterbrunch am 4. April 2010 von 12.00 bis 15.00 Uhr

Verbringen Sie den Ostersonntag gemütlich mit Freunden oder Ihrer Familie beim Brunch im Restaurant HEat. Genießen Sie das Brunchbüffet inklusive Live-Musik mit Blick auf die Spree und den Berliner Dom. Alle kleinen Gäste sind zum Eierbemalen und zur Ostereiersuche eingeladen. Bei sonnigem Wetter und frühlingshaften Temperaturen lädt die große Terrasse zum Verweilen ein.

Hier ein Auszug vom Buffet:

Live-Station mit Sushi von Lachs, Tandoori Hühnchen, Krebsfleisch, Ingwer, Avocado / Eingelegte Heringe in Tomaten-Curry-Dillmarinade / Rettich-Melonensalat mit herzhaften Serrano Schinken / Hausgeräucherte Weidelammhüften auf Frühlings-Linsengemüse / Frische Austern am Gast überbacken / Antipasti von jungem Gemüse / Cremesuppe vom Feldsalat an Speckcroutons / Mariniertes Lamm und Hühnerfleisch aus dem Original Tandoorofen / Naan-Brot mit verschiedenen Joghurtsaucen / Saltimbocca vom Kalb an Broccoli und Sauce Hollandaise / Atlantischer Tiefseewels auf feinem Lauchrahmgemüse / Provenzalische Lammkeule aus dem Rotisol / Minigemüse und Muschelnudeln im eigenen Sud aus dem Holzofen / Pasta mit zwei verschiedenen Saucen / Dessertbuffet aus der hauseigenen Patisserie

Das Brunchbüffet kostet pro Person EUR 45,00 inklusive einem Glas Sekt, Säften, Tee und Kaffee. Kinder in Begleitung Ihrer Eltern bis 6 Jahre speisen kostenfrei und Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren bezahlen EUR 19,00.


3-Gang Ostermenü vom 3. bis 5. April 2010 von 12.00 bis 23.00 Uhr

- Crépinette vom Lammrücken mit grünem Spargel an Feldsalat, Wachtelei und Trüffel
- Gesottene Ochsenbacken in Portweinjus an Karotten-Apfel Tarte und Kartoffel Soufflé
- Schneeweißes Mandelmilchtörtchen im Frühlingsmeer

Pro Person EUR 43,00

Das 3-Gang Ostermenü ist nicht verfügbar während des Osterbrunchs.

Hier geht’s zum Osterarrangement inklusive Osterbrunch:

http://www.radissonblu.de/hotel-berlin/sonderangebote/ostern-berlin

 
In Mitte eröffnet heute das "Easyhotel" – eine von vielen günstigen Herbergen

Die Dusche ist vom Bett nicht mal einen Katzensprung entfernt, vorausgesetzt es handelt sich um eine kleine Katze, denn eine große könnte zum Sprung gar nicht erst ansetzen. Die Zimmer im neuen „Easyhotel“ sind maximal zehn Quadratmeter groß, Tisch und Schrank sucht man hier vergeblich, Dusche und Bett sind lediglich durch eine Glaswand voneinander getrennt. Das Gute an der minimalistischen Einrichtung ist ihr minimalistischer Preis: Wer früh genug bucht, zahlt gerade mal 20,10 Euro für eine Übernachtung.

Heute eröffnet Deutschlands erstes „Easyhotel“ am Rosenthaler Platz in Mitte. In London, Bulgarien, Zypern, Ungarn und der Schweiz ist das Unternehmen bereits vertreten. Dass nun Berlin als neuer Standort hinzukommt, wundert nicht: Gerade bei jungen Touristen gilt die deutsche Hauptstadt als Trendmetropole, Wochenende für Wochenende kommen hunderte feierlustiger Gäste aus dem Ausland, um Clubs wie das Berghain oder das Weekend zu besuchen. Die meisten von ihnen reisen in sogenannten Billigfliegern wie Easyjet oder Ryanair an, für sie hat sich eine eigene Bezeichnung eingebürgert: Easy-Jet-Set. Dass dieser Easy-Jet-Set nun sein eigenes Hotel bekommt, ist nur konsequent.

Budgethotels heißen solche Häuser in der Branche, aber Christian Tänzler von Berlin Tourismus Marketing (BTM) hat mit dieser Bezeichnung ein Problem. Was genau ein Budgethotel ist und was nicht, ist nicht exakt definiert: „Heute gibt es schon Designhotels zu sehr günstigen Preisen.“ Im „Motel One“ hinterm Alexanderplatz zum Beispiel kann man bereits ab 49 Euro übernachten, ohne in Sachen Komfort oder Stil Abstriche machen zu müssen. Stiftung Warentest untersuchte vor einem Jahr deutschlandweit 14 Billig-Herbergen, die Hälfte – darunter auch „Motel One“ – schnitt gut ab.

Durchschnittlich 197 Euro gibt ein Tourist in Berlin pro Tag aus, die Kosten für die Unterkunft inklusive. 8,3 Millionen Besucher kamen im vergangenen Jahr in die Stadt, die BTM verzeichnete 18,9 Millionen Übernachtungen, was einem Anstieg von mehr als sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. „Berlin bietet ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist deshalb sehr beliebt“, sagt BTM-Sprecher Christian Tänzler. Gerade bei den jungen Besuchern, die einen Großteil der Gäste ausmachen: 50 Prozent sind jünger als 40 Jahre, ein Drittel sogar jünger als 30. „Das sind potenzielle Stammkunden.“

Das Durchschnittsalter der Besucher des „Circus“-Hostels am Rosenthaler Platz liegt sogar noch ein bisschen drunter, bei 23 Jahren. Seit 2001 ist das Hostel mit seinen 250 Betten in dem Gründerzeitbau am Weinbergsweg untergebracht. Hier bekommt man schon für 19 Euro pro Nacht ein Bett in einem Mehrbettzimmer. Zur Zeit finden in dem Haus umfassende Umbauarbeiten statt, eine Million Euro fließen in klimafreundliche Heiztechnik und neue Ausstattung. Eine Innenarchitektin richtet die Zimmer in einem Mix aus Ikea und eigens angefertigten Möbeln ein – Ende des Monats wird im „Circus“ Wiedereröffnung gefeiert. Dass in unmittelbarer Nähe nun Konkurrenz in Form des „Easyhotels“ oder des derzeit noch im Bau befindlichen „All Seasons“-Hotels droht, sieht Gesellschafter Tilman Hierath gelassen. „Dadurch wird der Hotelstandort gestärkt und das Areal um den Rosenthaler Platz wird attraktiver, gerade für Gäste ohne Reservierung.“

Auch BTM-Sprecher Christian Tänzler hält die Gefahr eines Verdrängungswettbewerbs für gering: „Die meisten Häuser haben einen sehr speziellen Charakter und sprechen dadurch ein sehr spezielles Publikum an.“ Das „Ostel“ am Ostbahnhof etwa ist mit DDR-Design eingerichtet, eine Übernachtung gibt es hier bereits ab neun Euro, dafür wachen in den Zimmern Bilder von Walter Ulbricht oder Erich Honecker über den Schlaf der Gäste. Wesentlich mehr Glamour bekommt man für sein Geld in der „Rock ’n’ Roll Herberge“ an der Muskauer Straße in Kreuzberg. Hier zieren Musiker wie Joe Strummer von The Clash oder Falco die Wände; übernachten kann man ab 34 Euro. Und auch wer einen besonders ausgefallenen Schlafplatz sucht, wird fündig: Im „Propeller Island“ in der Albrecht-Achilles-Straße in der Nähe vom Ku’damm kann man in Zellen, Särgen oder Löwenkäfigen übernachten, das günstigste Zimmer hier kostet 69 Euro.

Gerade junge Touristen bevorzugen jedoch den Osten der Stadt, sagt Christian Tänzler. Wegen der vielen Clubs und Bars. Ein Trend, den Tilman Hierath vom gut gebuchten „Circus“-Hostel bestätigt. Vor anderthalb Jahren eröffnete das Unternehmen ein zweites Haus, gleich schräg gegenüber, in der Rosenthaler Straße. Mit Zimmern ab 69 Euro. Hier liegt das Durchschnittsalter der Gäste höher. Weil die Backpacker, die bis vor kurzem noch im Hostel abgestiegen sind, älter geworden sind und etwas mehr Komfort und Luxus erwarten. Und dafür auch bereit sind, mehr Geld auszugeben.

Der Tagesspiegel, [08.03.2010]

 
Vom 10. bis 20. Februar 2011 werden wieder Filme von allen Kontinenten gezeigt

Knapp zwei Wochen nach der Jubiläums-Berlinale steht bereits der Termin für die 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin fest. Vom 10. bis 20. Februar 2011 zeigt das größte Publikumsfestival der Welt wieder Filme von allen Kontinenten. Bei der 60. Berlinale sei mit 300 000 verkauften Tickets ein Besucherrekord aufgestellt worden, teilte das Festival am Donnerstag mit. Auch das Interesse der Fachbesucher war ungebrochen: Rund 20 000 Akkreditierte aus 122 Ländern kamen zum Festival, darunter 4000 Pressevertreter. Der Goldene Bär ging dieses Jahr an den türkischen Film "Honig" von Regisseur Semih Kaplanoglu.

Berliner Zeitung, [04.03.2010]

 
Viele Stelen des Holocaust-Mahnmals sind von Rissen durchzogen

Sie sind dünn, manche sogar nur haarfein, aber sie ziehen sich durch den Beton wie zuckende Blitze: Viele Stelen des Holocaust-Mahnmals sind von Rissen durchzogen, eine kalkhaltige Flüssigkeit dringt nach außen und rinnt in langen, hässlichen Bächen an der Oberfläche nach unten. Die Risse gibt es schon mehrere Jahre, die ersten traten bereits ein Jahr nach der Eröffnung des Mahnmals 2005 auf. Zur Zeit sollen 1900 der insgesamt 2711 Stelen betroffen sein, doch jetzt behauptete eine Boulevardzeitung, es seien sogar noch 300 mehr.

„Wir wissen nicht, woher diese Zahl stammt“, sagt Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, „sie ist rein spekulativ.“ Wie jedes Jahr nach der Frostperiode würde die Stiftung in einigen Wochen zählen, wie viele Risse hinzugekommen sind. Seit 2009 läuft ein von ihr eröffnetes Gerichtsverfahren, das klären soll, was die Gründe für die Schäden sind, wer verantwortlich ist und wie die Mängel am besten beseitigt werden können. Die Stelen wurden von der Firma Geither im brandenburgischen Joachimsthal produziert. „Für uns ist das natürlich ein vollkommen unbefriedigender Zustand“, sagt Neumärker, „aber bis das Verfahren nicht abgeschlossen ist, können wir nichts unternehmen und auch nicht mit der Sanierung beginnen.“ Die Besucher seien aber nicht gefährdet: „Das Mahnmal wird nicht bröckeln und auch nicht einstürzen.“

Befürworter der Betonbauweise halten Risse im Beton für unvermeidbar. „Die Betonindustrie bewertet einen Riss nicht als Mangel“, sagt Joachim Schulz. Er ist Lehrbeauftragter an der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der ehemaligen Technischen Fachhochschule, und erstellt für die Industrie- und Handelskammer Gerichtsgutachten bei Sichtbetonschäden. 2008 hatte er für die Zeitschrift „Cicero“ – nicht für die Stiftung – den Zustand des Holocaust-Mahnmals eingeschätzt und auf zahlreiche Risse hingewiesen. Thermische Spannung, Hitze, eindringendes Wasser, das sich bei Frost ausdehnt – all das würde Risse unvermeidlich machen. „Es geht immer nur darum, die Rissbreite zu beschränken“, so Schulz. Der strenge Winter hätte bei den aktuellen Schäden nur eine relativ kleine Rolle gespielt. Es kommt aber erschwerend hinzu, dass die Stelen im Inneren hohl sind, was sie für die Thermik anfälliger macht. Hätte man sie allerdings massiv gebaut, hätte das ebenso massive Transportprobleme aufgeworfen – das Betonwerk hätte im Grunde direkt neben dem Mahnmal errichtet werden müssen.

Beim Bau des Mahnmals, das 27,6 Millionen Euro gekostet hat, wurde ein neues Verfahren ausprobiert. Man verwendete sogenannten SV-Beton („Selbstverdichtender Beton“), der besonders flüssig ist und sich von alleine verteilt. Bei herkömmlichem Beton muss dafür ein Rüttler eingesetzt werden. Laut Schulz ist dieser Beton unbewehrt, das heißt, alle 2711 Stelen würden keine stabilisierenden Stahlträger enthalten. Uwe Neumärker widerspricht dem, er sagt, dass zumindest die Stelen, die größer als zwei Meter sind, Stahlträger enthielten. 2005 hieß es, der SV-Beton sei rissfest. „Das hätte man damals nicht behaupten dürfen“, sagt Schulz. Die Stiftung habe es laut Uwe Neumärker „in bestem Wissen und Gewissen“ geglaubt“ – und das, obwohl Peter Eisenman, der Architekt des Holocaust-Mahnmals, schon damals geäußert haben soll: „Concrete cracks“ – Beton reißt. Eisenman hatte seinerzeit die Verwendung eines speziellen Natursteins vorgeschlagen, der aber sehr teuer und schwer zu beschaffen gewesen wäre.

Noch ist nicht abzusehen, wann das Gerichtsverfahren abgeschlossen und mit der Sanierung begonnen werden kann. Inzwischen begeht die Stiftung den fünftenJahrestag des Mahnmals mit einem „Bürgerfest“ am 5. Mai. Dann können sich die Besucher selbst von den Kalkbächen auf dem grauen Beton überzeugen. Sie sehen ein bisschen aus, als seien es Tränen. Was ja in diesem Zusammenhang auch gar nicht unpassend ist.

Der Tagesspiegel, [04.03.2010]

 
Robbie Williams und Rihanna singen, Michael Jackson wurde disqualifiziert

Bei seinem letzten Echo-Auftritt schwebte er von der Hallendecke und sang "Give Peace a Chance". Das war vor sieben Jahren, kurz vor dem Irakkrieg, Robbie Williams wollte mit seiner Showeinlage ein Zeichen setzen.

Diesmal will er nur singen. Und sich nach Möglichkeit anschließend gleich noch eine Auszeichnung abholen, in der Kategorie „bester internationaler Popkünstler“ ist er haushoher Favorit. Ansonsten könnte die 19. Echo-Verleihung am heutigen Donnerstagabend auf dem Messegelände für Überraschungen gut sein: Neben den Auftritten von Robbie Williams und Rihanna kündigte der Veranstalter kurzfristig die Teilnahme von US-Sängerin Ke$ha an, die mit „Tik Tok“ gerade auf Platz eins der deutschen Charts steht. Ke$ha, die eigentlich Kesha Rose Sebert heißt, fiel erst kürzlich bei der Verleihung eines Schweizer Musikpreises durch die Ankündigung auf, einem der Preisträger auf der Aftershowparty „in den Hintern beißen“ zu wollen. Passiert ist aber nichts.

Rund 4000 Zuschauer dürfen sich die Show heute live unterm Funkturm angucken, alle anderen können die Verleihung im Fernsehen verfolgen, die ARD überträgt ab 20.15 Uhr. Auch Xavier Naidoo, Jan Delay und Gossip werden im Showprogramm auftreten. Besonders spannend wird die Entscheidung in der Kategorie „bestes Album des Jahres“, die zwischen Peter Fox, Lady Gaga, Depeche Mode und Rammstein fallen wird.

Disqualifiziert wurde Michael Jackson. Nach den Verkaufszahlen – und die sind für eine Echo-Nominierung entscheidend – hätte seine postum veröffentlichte Hit-Sammlung „King of Pop“ nämlich in die engere Auswahl kommen müssen. Den Regularien entsprechend muss der Interpret allerdings leben, um Aussicht auf einen Echo zu haben, heißt es. Trotzdem soll Jackson heute Abend gedacht werden – wie genau, wird ebenso geheim gehalten wie Details des Auftritts der Berliner Band Ich & Ich, der gestern bei einer Gala im Grill Royal vorab ein Echo als bestes Produzententeam zugesprochen wurde. Sänger Adel Tawil mag „nichts verraten, aber man wird uns hören wie noch nie“. Zudem könne es recht eng werden auf der Bühne, sagt er. Vielleicht wird Tawil von einem Kinderchor begleitet. Vielleicht von einem ganzen Orchester. Möglich auch, dass es zu einem Allstar-Auftritt aller anwesenden Künstler kommt, das gab es schon mehrfach beim Echo, zum Beispiel 1992, als die Scorpions sämtliche Musiker des Abends auf die Bühne baten und dann Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen gemeinsam „Wind of Change“ singen mussten.

Westernhagen ist auch heute wieder nominiert, in der Kategorie „bester nationaler Künstler“ hat er allerdings einen sehr schweren Stand gegen Peter Maffay. Der trägt am Abend ein Medley seiner größten Hits vor, von „Du“ bis „Über sieben Brücken musst Du gehen“.

Und noch ein Star hat sich kurzfristig für die Echo-Verleihung angemeldet. Allerdings möchte der weder singen noch Preise annehmen: Hollywood-Schauspieler Val Kilmer ließ am Dienstag telefonisch bei den Veranstaltern anfragen, ob diese nicht noch einen Platz im Publikum bereitstellen könnten – dann würde er nämlich spontan nach Berlin fliegen, er sei sowieso gerade wegen Dreharbeiten in Paris. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Sie können.

Der Tagesspiegel, [04.03.2010]

 
Die BSR ruft noch 350 Arbeitslose mehr zum Kehrdienst – und will auch Bürgern beim Frühjahrsputz helfen

Große Herausforderungen verlangen außergewöhnliche Taten. Deshalb rekrutiert die BSR über die Arbeitsagentur weitere Helfer, um die Stadt von den Unmengen Dreck und Splitt zu befreien. Zusätzlich zu den 1000 ohnehin verpflichteten Winterdienstkräften und den wegen der Glätte angeforderten 650 Helfern stehen nach Auskunft von BSR-Vorstandschefin Vera Gäde-Butzlaff weitere 350 Arbeitslose bereit, so dass – BSR-Beschäftigte inklusive – ab sofort 3600 Einsatzkräfte zum großen Reinemachen ausrücken können. Angefangen wird in der Innenstadt, aber in den vier Wochen bis Ostern will die BSR die Stadt wieder in einen halbwegs ansehnlichen Zustand bringen.

Um schneller voranzukommen, plant die BSR auch zwei „Aktions-Sonnabende“, wie es sie sonst nur zum Laubfall im Herbst gibt. Am 13. und am 20. März sollen dann auch rund 600 Kollegen helfen, die nicht bei der Straßenreinigung arbeiten. Vom 26. März an will die BSR dann auch durch die Außenbezirke fahren und das bis dahin aufgehäufte Streugut aufsammeln. Die BSR empfiehlt Anliegern, die sich selbst kümmern wollen, den Splitt bis dahin zu Bergen zusammenzufegen. Kleine Mengen dürfen auch in die Hausmülltonne geworfen werden, solange die dadurch nicht übermäßig schwer wird.

Nachdem er sich in den Wochen der Glätte durch Ignoranz und flapsige Bemerkungen bei vielen Berlinern unbeliebt gemacht hatte, nimmt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) den Frühjahrsputz demonstrativ ernst: Bereits am frühen Dienstagmorgen dankte er den rund 200 versammelten BSR-Leuten auf dem Betriebshof Forckenbeckstraße für ihren Wintereinsatz. Nach der wöchentlichen Senatssitzung präsentierte er gemeinsam mit Gäde- Butzlaff den Aktionsplan und bat um Verständnis, dass die Arbeit „nicht von heute auf morgen erledigt sein kann“. Die Frage, warum das Thema seiner persönlichen Fürsorge bedürfe, beantwortete er mit Verweis auf die enormen Kosten des Landes durch den Winter: Zum vor einer Woche beschlossenen, 25 Millionen Euro teuren Anti-Schlagloch-Programm komme jetzt die fast ebenso große Finanzierungslücke der BSR, die über den Landeshaushalt ausgeglichen werden müsse. Woher das Geld kommen soll, ist offenbar noch nicht abschließend geklärt. Ein noch größerer Personalaufwand für den Frühjahrsputz würde laut Wowereit entweder weitere Steuergelder kosten oder höhere Reinigungsgebühren bedeuten.

Nach Auskunft von Gäde-Butzlaff kostet der schneereiche Winter die BSR knapp 35 Millionen Euro und damit fast doppelt so viel wie die eingeplanten 18,3 Millionen. Allein die 2000 Hilfskräfte schlügen mit 270 000 Euro pro Tag zu Buche. Weitere Kosten kommen auf die BSR zu, weil sie erklärtermaßen auch Anlieger unterstützen will, die sich in Gruppen beispielsweise einen Platz in ihrer Wohngegend vornehmen wollen.

Politisch erledigt ist das Thema Winter mit Wowereits Aufbruchssignal allerdings noch nicht: An diesem Mittwoch will Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) gemeinsam mit der BSR-Chefin erklären, wie wochenlanges flächendeckendes Glatteis künftig vermieden werden soll. Nach Auskunft von Wowereit ist die in Berlin übliche Möglichkeit, dass Anlieger ihre Haftung für Glätteunfälle an beauftragte Winterdienstfirmen delegieren können, bundesweit die Ausnahme. Damit sind die Anlieger zwar formal ihre Verpflichtung los, aber in der Praxis ist wegen der offenkundig oft überforderten Winterdienstfirmen nichts gewonnen. Die Techniker-Krankenkasse meldet allein aus dem Januar 3200 Unfälle ihrer Versicherten in Berlin. Im ebenfalls frostigen Januar 2009 seien es 400 Unfälle weniger gewesen. Nun prüfe die Krankenkasse Regressforderungen.

Die Männer in Orange haben nach Auskunft der BSR-Chefin bisher rund 430 000 Winterdienst-Einsatzstunden geleistet. Der Durchschnitt der vergangenen Jahre liege bei 90 000 Stunden. Viele hätten seit Weihnachten kaum einen freien Tag gehabt.

Der Tagesspiegel, [03.03.2010]

 
Verlängerung Spielzeit in der Märchenhütte bis zum 7. März

Der Plan war, die Pforte der Märchenhütte diesen Sonntag zu schließen. Nein, nicht für immer. Denn wo Rapunzel ihr Haar herunterlässt, der Fitscher uns das Gruseln lehrt, das Repertoire mit über 20 Grimmis aus den Nähten platzt und die Brüder Grimm gar in pink gastieren, da will sich das Hexenkessel Hoftheater auch weiterhin im Märchenwald verlaufen.

Was für eine märchenhafte Wintersaison! Seit Ende November haben in mehr als 400 Vorstellungen über 42.000 große und kleine Besucher die Märchenhütte beehrt, die abendlichen Erwachsenenvorstellungen waren ausverkauft und man sollte meinen, der Märchenbedarf Berlins sei damit vorerst gestillt. Aber weit gefehlt: Ins Märchenhafte wachsende Wartelisten, Tränenstürme der Entrüstung und massenweise gebrochene Herzen haben das Theaterensemble bewogen, bei den Märchenfiguren ein gutes Wort einzulegen. Immerhin haben die in ihrer Hütte offenbar eine epidemisch-grimmsche Suchtwirkung angestiftet, da können sie wohl schlecht ihr Publikum so kalt auf Entzug schicken.

Die gute Nachricht also ist: Die Märchenhütte verlängert ihre Saison um eine geschlagene Woche bis einschließlich 7. März. Da wird die Großmutter mit einem Haps verspeist, Ilsebill zum König gekrönt, der Hase die Ackerfurche hinunter gehetzt, eine junge Königstochter von ihrer Stiefmutter vergiftet, eine andere mit der Spindel in einen hundertjährigen Schlaf versetzt und der Kater – ja, der stiefelt auch noch mal los.

Regisseur Jan Zimmermann hoch erfreut: "Wir applaudieren einem Publikum, das wirklich jeden Tag bis in die Nächte unser Angebot begeistert bis auf den allerletzten Platz angenommen hat. DANKE!"

Und dann: endlich Theaterferien? Mitnichten! So rastlos wie ein Don Juan die Frauen verführt, so schnell, wie Romeo seine Julia findet, arbeitet das Hexenkessel Hoftheater der im Juni beginnenden Open Air Sommersaison im Amphitheater entgegen. Also: bis gleich...